UMTS Verfügbarkeit testen
Bereits im Jahre 2006 war die Hälfte aller Bundesbürger in der Lage, über UMTS sich Zugang ins Internet zu verschaffen. Dies war den deutschen Mobilfunkanbietern als Vorbedingung gestellt worden, die restlichen UMTS-Frequenzen zu ersteigern. Heute kann man täglich den Stand der bundesweiten UMTS Netzabdeckung testen – nämlich über die Webseiten der Anbieter.
Zunächst war es wichtig, Städte mit 100.000 und mehr Einwohnern mit UMTS-Abdeckung zu versorgen. Erst eine zweite Phase zielte (und zielt noch) darauf ab, ländliche Gemeinden ebenfalls mit mobilem Internet auszustatten. Es gab noch bis hin zum Jahr 2010 kleinere, ländlich abgelegene Orte, welche in der technischen Kapazität ihres Internetempfangs nicht über ISDN hinauskamen. Genau hier kann und konnte – insbesondere auch durch Bürgerinitiativen angestrengt – UMTS als angenehme und kostengünstige Lösung eingerichtet werden; Gemeindekassen arbeiten häufig mit Vertretern örtlicher Kommunikationsfirmen zusammen, um die Versorgung des schnellen Internets einzuleiten.
Doch was ist "UMTS" eigentlich? Es ist die Abkürzung für den englischen Begriff "Universal Mobile Telecommunication System" – hiermit wird die 3. Generation des Mobilfunks bezeichnet, die sich der kommunikationstechnologischen Methode des HSDPA (englisch: "High Speed Downlink Packet Access") bedient. Hierdurch können Empfangsgeräte mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde auf das Internet zugreifen – oft jedoch wird nur eine Geschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde im Bundesgebiet erreicht. Generell wird angestrengt, in allen Regionen, in denen Mobiltelefongespräche möglich sind, auch eine reibungslose UMTS-Übertragung zu ermöglichen. Diese ist dann ebenso für Handynutzer verfügbar, die dann bestimmte internetbasierte Dienste der Anbieter in Anspruch nehmen können (Herunterladen von Fernseh- und Rundfunkinhalten; Bedienen von Chatprogrammen). Auch kann per USB-Empfangsstick mit jedem Notebook das Internet bedient werden.