UMTS-Stick oder Internetanschluss?

Die analoge Telefonie führte den modernen Menschen an das Internet heran. Doch in den ersten Jahren gewöhnte man sich noch daran, dass das Internet ausschließlich mit dem Festnetz zusammenhängt. Dies hat sich entscheidend gewandelt, mittlerweile wird der Internetempfang per Mobilfunk deutlich kostengünstiger und komfortabler angeboten. Ein Beispiel ist der UMTS Stick. Dieser USB-Stick ist in jeden PC einzuführen – per Software kann die inliegende SIM-Karte dazu genutzt werden, sich bei einer Datenrate von bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde in das Internet einzuwählen.

Im Gegensatz zu einem Internetanschluss, welcher über das Festnetz arbeitete, lassen sich bei UMTS mehrere Vorteile des Mobilfunks ausnutzen: Zum einen besteht da Empfang, wo auch die Mobiltelefonie möglich ist, also quasi überall. Man kann nicht nur portable Geräte mit ein- und derselben Verbindungsmöglichkeit im Freien, am Arbeitsplatz, auf Reisen und andernorts bedienen, sondern auch die Verrechnungsmöglichkeiten bieten Kunden erheblichere Vorteile, als es in einer früheren Entwicklungsstufe des Internets der Fall war.

Die Rede ist von der Abrechnung auf Prepaid-Basis. So kann bei einem UMTS-Stick das Guthaben für den Kunden vor Nutzung der Dienstleistung aufgeladen werden. Dann stehen zwei Optionen (auf dem bundesdeutschen Markt) zur Verfügung: Einerseits die Tages- und andererseits die Monats-Flatrate.

Die Tagesrate berechnet an jedem Tag, an dem der Verbraucher sich mithilfe des UMTS-Sticks einwählt, eine Gebühr von wenigen Euro. Weiterhin fällt am selben Tag (24 Stunden) keine Gebühr für erneute Einwahlen bzw. für die beliebig lange Nutzung an. An Tagen, an denen keine Einwahl stattfindet, erfolgt auch keine Rechnungsstellung. Die monatliche Flatrate nun lässt – wie beim Handy – bei monatlich einmaliger Guthabenaufladung einen 24-stündigen-Betrieb der Internetverbindung zu.