Geschwindigkeit der Festnetzleitung prüfen

Der Umzug in ein neues Haus ist wohl immer mit Freude verbunden. Man sehnt sich nach dem Tag des Einzugs und ist sich sicher, dass man sich im neuen Heim wohlfühlen wird. Allerdings kann es sehr bald zur Ernüchterung kommen, und zwar dann, wenn zum ersten Mal der Computer und das Modem angeschlossen werden. Der Rechner arbeitet nur sehr langsam und das Öffnen einer Mail dauert sehr lange.

An alles haben die Bewohner gedacht, aber nicht daran, dass sie sich nach der DSL-Geschwindigkeit an ihrem künftigen Wohnort erkundigen. Dabei es ganz leicht, DSL zu berechnen. Dafür genügt, wenn man den Telefonanbieter anruft und ihm die neue Telefonnummer mitteilt. Er ist in der Lage, dass er sofort die Leitung messen kann und auch die Geschwindigkeit für DSL direkt weiß. Einige Vermarkter werben damit, dass sie dem Kunden die Möglichkeit einer schnelleren Verbindung geben können. Dazu würde ein Zusatzgerät reichen. Diese Angaben sollten mit Vorsicht betrachtet werden.

Die Geschwindigkeit für die Festnetzleitung liegt immer daran, wie das Netz in der entsprechenden Region ausgebaut ist. Zwar werben die Anbieter damit, dass bald flächendeckend spezielle Kabel für den raschen Zugang ins Netz verlegt werden sollen, angefangen haben sie damit allerdings zunächst in einer großen Stadt. Die Landbevölkerung wird wohl noch eine Weile darauf warten müssen.

Wer von dem Internet abhängig ist, weil er zuhause damit arbeitet und sein Geld verdient, muss sich auf eine gute DSL-Verbindung verlassen können. Es ist sein gutes Recht, vor dem Umzug anzufragen, wie schnell die Telefonverbindung ist und wann er mit dem Verlegen der schnelleren Leitungen rechnen kann. Zeitweise kann es hilfreich sein, wenn sich mehrere Interessierte zusammenschließen und Unterschriften sammeln. Falls sie dann noch hartnäckig regelmäßig nachfragen, kann diese Aktion durchaus zum Erfolg führen.